 |
|
 |
 |
 |
 |
Fazit.
|
|
|
|
Nach oben
|
|
|
Unter den Bedingungen, die mir zur Verfügung standen, konnte nicht eindeutig festgestellt werden, ob CO2 die Abkühlung der Erde stärker verzögert als Luft. Rechnerisch müßte das wohl so sein, der Effekt ist jedoch so gering, daß er in einem DIN A4-Diagramm nicht sichtbar wird. Professionelle Physik-Labors sollten aber zu einem eindeutigen Ergebnis kommen können. Es reicht jedenfalls nicht aus, wenn nur festgestellt wird, daß CO2 bei gleicher Strahlungsleistung wärmer wird als Luft, weil das schon seit 100 Jahren bekannt ist und einfach durch die geringere spezifische Wärmekapazität bedingt ist. Ein Stoff der wärmer ist strahlt ja auch stärker, was per Saldo auch stärkere Strahlung nach außen bedeutet. Umgekehrt ist es doch wohl so, daß CO2 Moleküle nicht mehr strahlen als Luft, weil sie ihre Sättigungstemperatur in einer kälteren Umgebung nicht erreichen können. Dann transportieren sie auch weniger Energie. Um die gleiche Energiemenge zu transportieren wie Luft, müssen sie wärmer sein. Der Knick, der sich beim Abkühlungsgradient zeigen muß, wenn die Abkühlung verzögert oder beschleunigt wird, wurde schließlich beim letzten Experiment gefunden. Er wurde aber nicht durch CO2 verursacht, sondern durch das Wetter! Es wurde auch deutlich, daß die durch Licht erzeugte, oberflächliche Wärme, schneller wieder abgestrahlt wird als die tiefergehende Körperwärme und daß das Lichtspektrum einen enormen Einfluß auf die kurzfristige Temperatur hat.
Es gibt mehrere Energiebilanzen des "Systems Erde" zum Beispiel: Global und über das Jahr gemittelte Energiebilanz der Erde, nach Kiehl und Trenberth 1997. In dieser ist die von der Erde absorbierte Sonnenleistung 235 W/qm. Die Erde ist aber inzwischen so warm, daß sie mit 390 W/qm strahlt. Damit die Bilanz stimmt, müssen 235 W/qm in den Weltraum gelangen. Der Transmissionsfaktor ist alo 235/390 ~ 0,6. Das Komplement - 0,4 - entsprechend 155 W/qm, verbleibt als ständig hin- und hergehende Strahlung im System Erde+Atmosphäre und verhindert eine stärkere Abkühlung. (Zusätzliche Wärme liefert sie nicht, das könnte nur die Sonne.) Eine Änderung des Transmissionsfaktors würde sich auf die Erdwärme auswirken, darum ist es schon richtig, diesen Faktor ständig zu beobachten. Das ist aber nicht so einfach, denn Klima ist ja nur eine statistische Aussage über das Wetter, das gar nicht so genau erfaßt werden kann. Die Absorption von Sonnenenergie kann sich ebenso ändern wie der Transmissionsfaktor, denn insgesamt ist die Sonneneinstrahlung 342 W/qm. Um die Wirkung von CO2 unabhängig von anderen Faktoren zu messen, bleibt nur das Experiment, mit dem Abkühlungsgradienten der Erde. Der muß allerdings auch direkt unter der Erdoberfläche gemessen und nicht aus Messungen 2 Meter über dem Boden berechnet werden. Die quantenmechanischen Berechnungen für den Lasereffekt, bildgebende Verfahren in der Medizin und einigen anderen Anwendungen sind ohne Zweifel faszinierend aber nur auf andere Fälle übertragbar, wenn auch dafür Beweise erbracht werden. All diese Anwendungen sind an ganz bestimmte Bedingungen gebunden, die es in der freien Natur nicht gibt. Die ehrlichen Quantentheoretker warnen sogar heute noch vor der Anwendung, wenn ein Problem auch mit klassischer Physik lösbar ist.
Wenn die Wissenschaft behauptet, daß CO2 eine Gefahr darstellt, vor der wir uns aber retten können, wenn nur genügend geforscht wird, muß die Politik reagieren. Mit einer Präventionspolitik! Damit kann alles gerechtfertigt werden, egal ob die Bedrohung real oder irreal, ob sie groß oder klein ist. Merkwürdigerweise spielt das Risiko der unterirdischen Entsorgung von CO2 dabei kaum eine Rolle. Wenn das nicht absurd ist, was ist es dann? Etwa vernünftig?
Es ist heute allgemein bekannt, daß es auf der Erde schon immer Kalt- und Warmzeiten gegeben hat. Eine Meldung von gestern: Vor 120 Millionen Jahren war die Westantarktis mehrmals eisfrei. Vor 120.000 Jahren war es auf Grönland um 5° C wärmer. Manche vermuten eine stärkere Präzession als Ursache. Die würde aber nur eine breitere Wärmeverteilung erklären. Wenn die steilen Temperatursprünge, die die IPCC-Grafik zeigt, nicht nur aus der Erforschung der arktischen Gebiete stammen, sondern tatsächlich die ganze Erde erwärmt haben, muß man wohl an kosmische Wolken denken. Wir wissen ja nicht, wie die Neigung der Erdachse zur Sonnenumlaufbahn und das Sonnenspektrum in den Kaltzeiten ausgesehen hat. Die gleichen Computersimulationen, die heute zu dem Schluß kommen, daß die Erdtemperatur durch CO2 steigt, könnten sich doch selbst überprüfen. Wenn die Simulation in Richtung Vergangenheit gemacht wird, müßte sie durch Verringerung der Treibhausgase ja in einer Eiszeit landen. Geschieht das nicht, so sind entweder die Algorithmen falsch oder es gibt ganz andere Ursachen für den Klimawandel. Wahrscheinlich trifft beides zu. Mir ist keine Simulation bekannt die in die Eiszeit führt. Kosmische Wolken würden logisch und einfach auch die abruptesten Temperatursprünge erklären.
Das labile Gleichgewicht der Natur läßt viele Variationen zu - z.B. die biologische Evolution - aber die Umkehrung der Schwerkraft und des Wärmestroms gibt es bisher nur in der Phantasie, obwohl es mathematisch möglich wäre. Die CO2-Frage bleibt offen, so lange ihre Wahrheit nicht einwandfrei wissenschaftlich bewiesen ist. Die Spaltung der Menschheit in Schuldige und Unschuldige, die inzwischen Buchautoren zu den schrecklichsten Kriegsszenarien animiert, möchte doch wohl kein Wissenschaftler persönlich verantworten.
Heute, am 5.3.2010 gab es eine Sendung im DLF: Ein britisches Institut hat gerechnet: Wenn das Klimaziel von 2° C bis 2050 erreicht werden soll, müßte die Energieeffizienz in den Industriestaaten um das 20-fache, in den Entwicklungsländern um mehr als das 50-fache steigen. Das ist natürlich unmöglich, also rät man den Menschen, sich ein Stück Land zu suchen von dem sie sich ohne zusätzliche Energie ernähren können. Das kommt dabei heraus, wenn man den Prognosen über die Wirkung von CO2 glaubt. In der früheren Erdgeschichte war es die Kälte, die die Ausbreitung der Menschheit begrenzt hat, in den nächsten 40 Jahren wird es die Hitze sein, die einige Milliarden Menschen umbringen wird. Möglich ist im Prinzip alles denn die Einbildung, daß die Erde als Wohnort unbegrenzter Menschenmassen vorbestimmt ist, trifft ebensowenig zu. Aber ist es glauwürdig, daß ein Zustand, der sich nach Milliarden Jahren eingestellt hat, innerhalb von 40 Jahren auf den Kopf gestellt werden kann? Wollen Sie immer noch den Alarmisten glauben, die CO2 als das schlimmste Teufelszeug der Natur brandmarken,obwohl wir dem unsere Lebensgrundlage "Sauerstoff" zu verdanken haben?
Im April 2009 aktualisiert: im März 2010
|
Nach oben
|
Erkenntnisgewinn.
|
Druckbare Version
|
|